<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Architektur als Identitätspolitik &#8211; eine Kritik an Philipp Oswalts Thesen	</title>
	<atom:link href="https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/</link>
	<description>Kultur &#38; Digitales</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 May 2024 08:00:29 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Damian Kaufmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2962</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Kaufmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 08:00:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=16413#comment-2962</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2961&quot;&gt;Susanne&lt;/a&gt;.

Vielen Dank dafür, dass Sie sich diese schwere Kost und den langen Text angetan haben. Mir schien es angebracht und lohnenswert, die polarisierenden Thesen von Philipp Oswalt einer Analyse zu unterziehen. Grundsätzlich finde ich seine Motivation und seine Beobachtungen ja nicht falsch, aber seine Folgerungen schienen mir in vielen Fällen nicht schlüssig. Vollkommen unverständlich ist mir, warum man in Deutschland vielfach nicht die Offenheit besitzt, unvoreingenommen über Rekonstruktionen oder klassische Architektur nachzudenken, wo doch unsere Stadtbilder am meisten durch Kriegszerstörungen zu leiden hatten. Zeitgenössische Architektursprache vermag diese Lücke bisher nicht zu schließen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2961">Susanne</a>.</p>
<p>Vielen Dank dafür, dass Sie sich diese schwere Kost und den langen Text angetan haben. Mir schien es angebracht und lohnenswert, die polarisierenden Thesen von Philipp Oswalt einer Analyse zu unterziehen. Grundsätzlich finde ich seine Motivation und seine Beobachtungen ja nicht falsch, aber seine Folgerungen schienen mir in vielen Fällen nicht schlüssig. Vollkommen unverständlich ist mir, warum man in Deutschland vielfach nicht die Offenheit besitzt, unvoreingenommen über Rekonstruktionen oder klassische Architektur nachzudenken, wo doch unsere Stadtbilder am meisten durch Kriegszerstörungen zu leiden hatten. Zeitgenössische Architektursprache vermag diese Lücke bisher nicht zu schließen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2961</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2024 20:42:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=16413#comment-2961</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Mit guten Argumenten und gesundem Hausverstand setzen Sie sich dafür ein, daß vernünftig und unverbaut auch die Bauleistungen unserer Vorfahren geschätzt werden. In so vielen Bereichen unseres heutigen Lebens haben wir es mit ideologisch geprägten Entscheidungen zu tun, die oft mit Vernunft wenig zu tun haben. Scheinbar auch in der Architektur. An einer Rekonstruktion schätzen wir doch gerade, daß wir uns in unsere Vergangenheit und das Leben unserer Vorfahren wieder hineinversetzen können. Wir möchten ihre Handwerkskunst bewundern, verstehen, was ihre Beweggründe und Schönheitsideale waren. Danke, daß Sie dies so klar befürworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Mit guten Argumenten und gesundem Hausverstand setzen Sie sich dafür ein, daß vernünftig und unverbaut auch die Bauleistungen unserer Vorfahren geschätzt werden. In so vielen Bereichen unseres heutigen Lebens haben wir es mit ideologisch geprägten Entscheidungen zu tun, die oft mit Vernunft wenig zu tun haben. Scheinbar auch in der Architektur. An einer Rekonstruktion schätzen wir doch gerade, daß wir uns in unsere Vergangenheit und das Leben unserer Vorfahren wieder hineinversetzen können. Wir möchten ihre Handwerkskunst bewundern, verstehen, was ihre Beweggründe und Schönheitsideale waren. Danke, daß Sie dies so klar befürworten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Damian Kaufmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2803</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Kaufmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 19:02:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=16413#comment-2803</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2802&quot;&gt;Andreas Kitschke&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für Ihr Statement, werter Herr Kitschke. Es ist nicht mein Anliegen, mich in diesen Disput hineinziehen zu lassen, der ganz offensichtlich bereits länger eine persönliche Ebene erreicht hat. Das entnehme ich nicht nur Ihren Worten, sondern erlebe es leider täglich auf diversen Plattformen und in verschiedenen Medien, wie scharf dort ad hominem geschossen wird und Feindbilder aufgebaut werden. Ich verstehe aber auch Ihren Frust, wenn Sie mit Widerständen zu kämpfen haben, die sich nicht immer auf eine klar definierte Faktenlage zurückführen lassen. Ich bin dennoch der Überzeugung, dass man wieder zu sachbezogenen Debatte zurückkehren muss, um nicht dauerhaft unversöhnliche Fronten aufzubauen. Es war für mich daher ein wichtiges Anliegen, die Thesen des Kollegen Oswalt nicht voreingenommen abzulehnen, sondern zu schauen, wo sich vernünftige Ansätze finden und wo er ganz offensichtlich über das Ziel hinaus geschossen ist.

Bedanken möchte ich bei Ihnen für den sicher wichtigen und richtigen Hinweis, dass die Potsdamer Garnisonkirche bisher gerade eben nicht zum Aufmarschort rechter Demokratiefeinde und kaiserlicher Nostalgiker geworden ist. Vielmehr ist dort immer wieder von Aktionen linker Aktivsten zu lesen, die in ihren Methoden nicht gerade zimperlich sind. Und das Vertrauen in Sie als Förderverein und in alle anderen Verantwortlichen, dass die Kirche ein Ort gelebter Demokratie und ein Symbol der Versöhnung wird, das scheinen die zum Teil hochkarätigen politischen Entscheidungsträger und Befürworter des Projektes ganz offensichtlich zu haben. Und ich denke, dafür werden Sie Sorge tragen. Nur darauf sollte es letztlich ankommen. Wir müssen daher fragen, inwiefern auch eine rekonstruierte Kirche Positives für die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen bewirken kann. Viel Erfolg dabei!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2802">Andreas Kitschke</a>.</p>
<p>Vielen Dank für Ihr Statement, werter Herr Kitschke. Es ist nicht mein Anliegen, mich in diesen Disput hineinziehen zu lassen, der ganz offensichtlich bereits länger eine persönliche Ebene erreicht hat. Das entnehme ich nicht nur Ihren Worten, sondern erlebe es leider täglich auf diversen Plattformen und in verschiedenen Medien, wie scharf dort ad hominem geschossen wird und Feindbilder aufgebaut werden. Ich verstehe aber auch Ihren Frust, wenn Sie mit Widerständen zu kämpfen haben, die sich nicht immer auf eine klar definierte Faktenlage zurückführen lassen. Ich bin dennoch der Überzeugung, dass man wieder zu sachbezogenen Debatte zurückkehren muss, um nicht dauerhaft unversöhnliche Fronten aufzubauen. Es war für mich daher ein wichtiges Anliegen, die Thesen des Kollegen Oswalt nicht voreingenommen abzulehnen, sondern zu schauen, wo sich vernünftige Ansätze finden und wo er ganz offensichtlich über das Ziel hinaus geschossen ist.</p>
<p>Bedanken möchte ich bei Ihnen für den sicher wichtigen und richtigen Hinweis, dass die Potsdamer Garnisonkirche bisher gerade eben nicht zum Aufmarschort rechter Demokratiefeinde und kaiserlicher Nostalgiker geworden ist. Vielmehr ist dort immer wieder von Aktionen linker Aktivsten zu lesen, die in ihren Methoden nicht gerade zimperlich sind. Und das Vertrauen in Sie als Förderverein und in alle anderen Verantwortlichen, dass die Kirche ein Ort gelebter Demokratie und ein Symbol der Versöhnung wird, das scheinen die zum Teil hochkarätigen politischen Entscheidungsträger und Befürworter des Projektes ganz offensichtlich zu haben. Und ich denke, dafür werden Sie Sorge tragen. Nur darauf sollte es letztlich ankommen. Wir müssen daher fragen, inwiefern auch eine rekonstruierte Kirche Positives für die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen bewirken kann. Viel Erfolg dabei!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andreas Kitschke		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/architektur-als-identitaetspolitik-eine-kritik-an-philipp-oswalts-thesen/#comment-2802</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kitschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 17:56:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=16413#comment-2802</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Kaufmann,

vielen Dank für Ihren betont sachlichen Beitrag!
Da ich als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e. V. wiederholt in denunziatorischer Weise von Prof. Oswalt angegriffen wurde, möchte ich mich mit folgender Wortmeldung auf das Thema Garnisonkirche beschränken, obwohl es zu den übrigen Themen ebenfalls viel zu sagen gäbe.
Der Ort der Potsdamer Garnisonkirche ist umstritten, darüber besteht Einigkeit. Aber gerade deswegen muss er als „Pfahl im Fleische“ originalgetreu wiedererstehen. Allein die Wiedererkennbarkeit ist ein Garant für die Aufmerksamkeit, wie man allein schon aus den Einlassungen Oswalts schließen kann. Ein Neubau in moderner Form würde diese Anziehungskraft niemals erreichen können. Nebenher ist schon der noch unvollendete Turm ein großer Gewinn für das Stadtbild der barocken Innenstadt Potsdam.
Die demnächst zu eröffnende Ausstellung wird alle Aspekte der problematischen Geschichte dieses Ortes (und ganz Deutschlands!) berücksichtigen - nicht nur die positiven, die wiederum Oswalt in seinen angriffslustigen Texten stets außer Acht lässt oder relativiert.
Nicht der vielgeschmähte Max Klaar, der mit seinen Projektideen auf ganzer Linie gescheitert ist, sondern die 2004 in Potsdam gegründete Fördergesellschaft und die aus ihr hervorgegangene kirchliche Stiftung haben das Projekt initiiert. Der sofortige Beitritt in die internationale Nagelkreuzgemeinschaft entlarvt die krude, völlig aus der Luft gegriffene Erzählung Oswalts, hier seien „rechte Kräfte“ am Wirken! Kein Cent des von Klaar gesammelten Geldes ist hier eingeflossen! Vielmehr sind andere Wiederaufbauprojekte damit unterstützt worden (über diese spricht eigenartigerweise niemand). Obwohl Oswalt geradezu beschwört, &quot;alte und neue Rechte&quot; würden das Projekt okkupieren, war am Ostermontag zur Widmung der Nagelkreuzkapelle im wiedererstanden Turm kein einziger von ihnen zu sehen, weder außerhalb noch innerhalb des Gotteshauses. Dagegen fanden sich ca. 150 aufgehetzte Linksautonome ein und skandierten etwas von „Nazikirche“.
Im Übrigen geht das Wiederaufbauprojekt auf demokratische Beschlüsse der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung zurück, die jeder im Internet nachlesen kann. Ebenso der (immer noch gültige) B-Plan! Die Bürger wurden in zahlreichen Formaten am Zustandekommen dieser Entscheidungen beteiligt, die bereits gefallen sind, als es weder eine Fördergesellschaft noch eine kirchliche Stiftung gab. 
Die Entscheidung des Bundes, dieses Projekt zur Heilung der Stadt und als wichtigen Lernort der deutschen Geschichte (diesen Begriff hat die Stiftung bereits lange verwendet, bevor sich  Oswalt seiner bemächtigte) finanziell zu unterstützen, geht ebenfalls auf demokratische Beschlüsse der Bundestagsabgeordneten zurück. Zu Unrecht erworbenes Parteivermögen der SED wurde dafür verwendet. Das von dieser Partei 1968 veranlasste ideologieverblendete Auslöschen der Geschichte an diesem Ort ist untauglich. Die historische Gebäudeform gibt dem Stadtbild nicht nur ihr charakteristisches Gesicht wieder, sondern bewirkt, dass dieser Erinnerungs- und Lernort überhaupt wahrgenommen wird. Neben Bundesmitteln sind Millionenbeträge von privaten Spendern eingeflossen, was gern verschwiegen wird. Wer wie Oswalt behauptet, politisch rechten Kräfte seien die Initiatoren dieses Projektes, verbreitet nicht nur Lügen und desavouiert die Handelnden, sondern verhält sich demokratiefeindlich und gesellschaftsspalterisch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Kaufmann,</p>
<p>vielen Dank für Ihren betont sachlichen Beitrag!<br />
Da ich als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e. V. wiederholt in denunziatorischer Weise von Prof. Oswalt angegriffen wurde, möchte ich mich mit folgender Wortmeldung auf das Thema Garnisonkirche beschränken, obwohl es zu den übrigen Themen ebenfalls viel zu sagen gäbe.<br />
Der Ort der Potsdamer Garnisonkirche ist umstritten, darüber besteht Einigkeit. Aber gerade deswegen muss er als „Pfahl im Fleische“ originalgetreu wiedererstehen. Allein die Wiedererkennbarkeit ist ein Garant für die Aufmerksamkeit, wie man allein schon aus den Einlassungen Oswalts schließen kann. Ein Neubau in moderner Form würde diese Anziehungskraft niemals erreichen können. Nebenher ist schon der noch unvollendete Turm ein großer Gewinn für das Stadtbild der barocken Innenstadt Potsdam.<br />
Die demnächst zu eröffnende Ausstellung wird alle Aspekte der problematischen Geschichte dieses Ortes (und ganz Deutschlands!) berücksichtigen &#8211; nicht nur die positiven, die wiederum Oswalt in seinen angriffslustigen Texten stets außer Acht lässt oder relativiert.<br />
Nicht der vielgeschmähte Max Klaar, der mit seinen Projektideen auf ganzer Linie gescheitert ist, sondern die 2004 in Potsdam gegründete Fördergesellschaft und die aus ihr hervorgegangene kirchliche Stiftung haben das Projekt initiiert. Der sofortige Beitritt in die internationale Nagelkreuzgemeinschaft entlarvt die krude, völlig aus der Luft gegriffene Erzählung Oswalts, hier seien „rechte Kräfte“ am Wirken! Kein Cent des von Klaar gesammelten Geldes ist hier eingeflossen! Vielmehr sind andere Wiederaufbauprojekte damit unterstützt worden (über diese spricht eigenartigerweise niemand). Obwohl Oswalt geradezu beschwört, &#8222;alte und neue Rechte&#8220; würden das Projekt okkupieren, war am Ostermontag zur Widmung der Nagelkreuzkapelle im wiedererstanden Turm kein einziger von ihnen zu sehen, weder außerhalb noch innerhalb des Gotteshauses. Dagegen fanden sich ca. 150 aufgehetzte Linksautonome ein und skandierten etwas von „Nazikirche“.<br />
Im Übrigen geht das Wiederaufbauprojekt auf demokratische Beschlüsse der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung zurück, die jeder im Internet nachlesen kann. Ebenso der (immer noch gültige) B-Plan! Die Bürger wurden in zahlreichen Formaten am Zustandekommen dieser Entscheidungen beteiligt, die bereits gefallen sind, als es weder eine Fördergesellschaft noch eine kirchliche Stiftung gab.<br />
Die Entscheidung des Bundes, dieses Projekt zur Heilung der Stadt und als wichtigen Lernort der deutschen Geschichte (diesen Begriff hat die Stiftung bereits lange verwendet, bevor sich  Oswalt seiner bemächtigte) finanziell zu unterstützen, geht ebenfalls auf demokratische Beschlüsse der Bundestagsabgeordneten zurück. Zu Unrecht erworbenes Parteivermögen der SED wurde dafür verwendet. Das von dieser Partei 1968 veranlasste ideologieverblendete Auslöschen der Geschichte an diesem Ort ist untauglich. Die historische Gebäudeform gibt dem Stadtbild nicht nur ihr charakteristisches Gesicht wieder, sondern bewirkt, dass dieser Erinnerungs- und Lernort überhaupt wahrgenommen wird. Neben Bundesmitteln sind Millionenbeträge von privaten Spendern eingeflossen, was gern verschwiegen wird. Wer wie Oswalt behauptet, politisch rechten Kräfte seien die Initiatoren dieses Projektes, verbreitet nicht nur Lügen und desavouiert die Handelnden, sondern verhält sich demokratiefeindlich und gesellschaftsspalterisch!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
