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	Kommentare zu: Facebook-Strategien für Museen und Kultureinrichtungen	</title>
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	<description>Kultur &#38; Digitales</description>
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		<title>
		Von: Damian Kaufmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Kaufmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 09:23:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-424&quot;&gt;rujo&lt;/a&gt;.

Wie jeder mit den Datenskandalen umgeht, ist die eigene Entscheidung, aber das ist ja auch nicht das Thema meines Beitrages. Sie können ja einen entsprechenden schreiben und wir diskutieren dann darüber. Und selbstverständlich ist Facebook ein soziales Netzwerk. Ich würde es sogar als die Mutter des Social Media bezeichnen. Das meine ich jetzt nicht auf das Alter, sondern auf die Präsenz in unserem Alltag bezogen. Und natürlich gibt es Alternativen. Die gerade aufstrebendste, Instagram, kommt aber selbst aus dem Hause Facebook. Die Plattformen haben jedoch auch alle ihre eigenen Spielregeln hinsichtlich der dortigen Zielgruppen und des notwendigen Contents, um erfolgreich zu sein. Facebook ist und bleibt dabei die universellste, mit der man als Einsteiger zunächst nichts falsch machen kann und sie ist explizit für den Kulturbereich geeignet. Und genau an diese Einsteiger richtet sich mein Artikel. Er ist ja konkret aus einem Kundenprojekt entstanden, bei dem eine nicht gerade kleine Fanseite bereits existierte, aber nicht wirklich nachhaltig geführt wurde. In einer späteren Phase der Social-Media-Strategie ist dann zu prüfen, ob die Ressourcen reichen, um weitere Plattformen zu bespielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-424">rujo</a>.</p>
<p>Wie jeder mit den Datenskandalen umgeht, ist die eigene Entscheidung, aber das ist ja auch nicht das Thema meines Beitrages. Sie können ja einen entsprechenden schreiben und wir diskutieren dann darüber. Und selbstverständlich ist Facebook ein soziales Netzwerk. Ich würde es sogar als die Mutter des Social Media bezeichnen. Das meine ich jetzt nicht auf das Alter, sondern auf die Präsenz in unserem Alltag bezogen. Und natürlich gibt es Alternativen. Die gerade aufstrebendste, Instagram, kommt aber selbst aus dem Hause Facebook. Die Plattformen haben jedoch auch alle ihre eigenen Spielregeln hinsichtlich der dortigen Zielgruppen und des notwendigen Contents, um erfolgreich zu sein. Facebook ist und bleibt dabei die universellste, mit der man als Einsteiger zunächst nichts falsch machen kann und sie ist explizit für den Kulturbereich geeignet. Und genau an diese Einsteiger richtet sich mein Artikel. Er ist ja konkret aus einem Kundenprojekt entstanden, bei dem eine nicht gerade kleine Fanseite bereits existierte, aber nicht wirklich nachhaltig geführt wurde. In einer späteren Phase der Social-Media-Strategie ist dann zu prüfen, ob die Ressourcen reichen, um weitere Plattformen zu bespielen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: rujo		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-424</link>

		<dc:creator><![CDATA[rujo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 08:49:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Kaufmann,
wir haben 2019 und anscheinend ist es immer noch nicht zu Ihnen durchgedrungen (oder Sie ignorieren es geflissentlich), dass facebook vornehmlich ein Werbenetzwerk ist und eben kein soziales. Sie erwähnen zwar die Datenskandale des vergangenen Jahres; was diese für die Nutzer*innen, und eben auch für die Nutzer*innen digitaler Museumsangebote bedeuten, lassen Sie jedoch schön unter den Tisch fallen (es ist wirklich ermüdend, das immer wieder aufs Tapet bringen zu müssen, aber gut): Massenüberwachung und Kommerzialisierung der Privatssphäre, kriminellste Missachtung des Datenschutzes. Das sind dicke Bretter, die auch und gerade der Kultursektor bohren muss. Gerade Museen als öffentliche Einrichtungen müssen sich da die Frage stellen: Dürfen wir solche Strukturen überhaupt bedienen (und unsere Besucher*innen dort binden, wo sie ausgenommen werden)? Gibt es keine Alternativen, um social media zu betreiben, hm? Und jetzt bitte keine „Ja, aber die Reichweite...“-Antwort! Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Kaufmann,<br />
wir haben 2019 und anscheinend ist es immer noch nicht zu Ihnen durchgedrungen (oder Sie ignorieren es geflissentlich), dass facebook vornehmlich ein Werbenetzwerk ist und eben kein soziales. Sie erwähnen zwar die Datenskandale des vergangenen Jahres; was diese für die Nutzer*innen, und eben auch für die Nutzer*innen digitaler Museumsangebote bedeuten, lassen Sie jedoch schön unter den Tisch fallen (es ist wirklich ermüdend, das immer wieder aufs Tapet bringen zu müssen, aber gut): Massenüberwachung und Kommerzialisierung der Privatssphäre, kriminellste Missachtung des Datenschutzes. Das sind dicke Bretter, die auch und gerade der Kultursektor bohren muss. Gerade Museen als öffentliche Einrichtungen müssen sich da die Frage stellen: Dürfen wir solche Strukturen überhaupt bedienen (und unsere Besucher*innen dort binden, wo sie ausgenommen werden)? Gibt es keine Alternativen, um social media zu betreiben, hm? Und jetzt bitte keine „Ja, aber die Reichweite&#8230;“-Antwort! Danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Damian Kaufmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Kaufmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 12:53:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-419&quot;&gt;Christian Henner-Fehr&lt;/a&gt;.

Danke für dein Feedback, Christian. 

Dass Content Marketing am Anfang stehen sollte, das sehe ich auch so. Nur gibt es sehr wenige Kulturinstitutionen, die die Ressourcen für einen eigenen Blog besitzen. Das gilt auch für die Einrichtung, für die mein Konzept entstand. Das dortige Problem ist, dass es überhaupt kein digitales Konzept gibt. Das beginnt bereist bei der Website, die man zwar sehr aufwändig vor nicht langer Zeit von einer Agentur relaunchen ließ, dabei aber unergründlicher Weise auf responsive Design verzichtete.

Interaktion auf Fanseiten findet mittlerweile nur noch wenig statt, richtig. Das ist seit dem neuen Algorithmus von Facebook vielfach eine Abwärtsspirale: weniger Interaktion, weniger Impressionen und dadurch noch weniger Interaktion. Es gilt, diesen Kreislauf zu durchbrechen, wenn man die über Jahre mühevoll angesammelten Follower nicht gänzlich als Leser verlieren möchte. Ich sehe in diesem Fall Interaktion vor allem als Mittel zum Zweck. Mir selbst gelingt es, die Impressionsrate auf meiner Fanseite bei etwa 40% zu halten. Auf vielen anderen Seiten liegt sie aber häufig bei 5 bis 10%. Der besagte Kunde besitzt immerhin über 800 Fans (die Zahl stagniert bzw. ist sogar seit vielen Jahren leicht rückläufig). Dieses Potenzial nicht zu reaktivieren, wäre sträflich.

Instagram ist aufstrebend und eine hervorragende Wahl, wenn das entsprechende Bildmaterial zur Verfügung steht oder produziert werden kann. Auch hierbei hapert es bei meinem Kunden, insofern habe ich Instagram als Medium in diesem Fall verworfen, ganz abgesehen von der Zielgruppe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-419">Christian Henner-Fehr</a>.</p>
<p>Danke für dein Feedback, Christian. </p>
<p>Dass Content Marketing am Anfang stehen sollte, das sehe ich auch so. Nur gibt es sehr wenige Kulturinstitutionen, die die Ressourcen für einen eigenen Blog besitzen. Das gilt auch für die Einrichtung, für die mein Konzept entstand. Das dortige Problem ist, dass es überhaupt kein digitales Konzept gibt. Das beginnt bereist bei der Website, die man zwar sehr aufwändig vor nicht langer Zeit von einer Agentur relaunchen ließ, dabei aber unergründlicher Weise auf responsive Design verzichtete.</p>
<p>Interaktion auf Fanseiten findet mittlerweile nur noch wenig statt, richtig. Das ist seit dem neuen Algorithmus von Facebook vielfach eine Abwärtsspirale: weniger Interaktion, weniger Impressionen und dadurch noch weniger Interaktion. Es gilt, diesen Kreislauf zu durchbrechen, wenn man die über Jahre mühevoll angesammelten Follower nicht gänzlich als Leser verlieren möchte. Ich sehe in diesem Fall Interaktion vor allem als Mittel zum Zweck. Mir selbst gelingt es, die Impressionsrate auf meiner Fanseite bei etwa 40% zu halten. Auf vielen anderen Seiten liegt sie aber häufig bei 5 bis 10%. Der besagte Kunde besitzt immerhin über 800 Fans (die Zahl stagniert bzw. ist sogar seit vielen Jahren leicht rückläufig). Dieses Potenzial nicht zu reaktivieren, wäre sträflich.</p>
<p>Instagram ist aufstrebend und eine hervorragende Wahl, wenn das entsprechende Bildmaterial zur Verfügung steht oder produziert werden kann. Auch hierbei hapert es bei meinem Kunden, insofern habe ich Instagram als Medium in diesem Fall verworfen, ganz abgesehen von der Zielgruppe.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Christian Henner-Fehr		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Henner-Fehr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 07:17:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=3548#comment-419</guid>

					<description><![CDATA[Das ist ein sehr hilfreicher Überblick, wie man das Thema Facebook angehen kann, danke dafür Damian! Zwei Anmerkungen: Ich würde erstens mit dem Content Marketing beginnen und mir dann überlegen, welchen Wert Social Media in diesem Kontext für mich hat.

Zweitens bin ich skeptisch, was die Interaktion auf Facebook betrifft. Das funktioniert in der Regel auf einer Seite nicht wirklich gut. Wenn mir wirklich was am Diskurs mit meinen Besuchern liegt (und das sollte so sein!), dann ist die Gruppe sicher der bessere Ort dafür, Du hast es eh erwähnt.

Bleibt die Frage, was man mit der Seite macht. Ich selbst bin Fan von vielen Seiten, bekomme aber nicht mit, was dort gepostet wird. Unabhängig davon, was und wieviel dort gepostet wird. Ich sehe zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen: Entweder nutzt man Chatbots und kontaktiert die Fans der Seite auf diese Weise. Und/oder man nimmt Geld in die Hand und pusht seine Postings auf diese Weise. Aber organische Reichweite mit einer Seite zu erzielen, die dann auch wirklich was bringt, das ist viel zu viel Aufwand.

Wenn mir als Kultureinrichtung Interaktion wichtig wäre, würde ich dafür eher Instagram nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein sehr hilfreicher Überblick, wie man das Thema Facebook angehen kann, danke dafür Damian! Zwei Anmerkungen: Ich würde erstens mit dem Content Marketing beginnen und mir dann überlegen, welchen Wert Social Media in diesem Kontext für mich hat.</p>
<p>Zweitens bin ich skeptisch, was die Interaktion auf Facebook betrifft. Das funktioniert in der Regel auf einer Seite nicht wirklich gut. Wenn mir wirklich was am Diskurs mit meinen Besuchern liegt (und das sollte so sein!), dann ist die Gruppe sicher der bessere Ort dafür, Du hast es eh erwähnt.</p>
<p>Bleibt die Frage, was man mit der Seite macht. Ich selbst bin Fan von vielen Seiten, bekomme aber nicht mit, was dort gepostet wird. Unabhängig davon, was und wieviel dort gepostet wird. Ich sehe zwei Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen: Entweder nutzt man Chatbots und kontaktiert die Fans der Seite auf diese Weise. Und/oder man nimmt Geld in die Hand und pusht seine Postings auf diese Weise. Aber organische Reichweite mit einer Seite zu erzielen, die dann auch wirklich was bringt, das ist viel zu viel Aufwand.</p>
<p>Wenn mir als Kultureinrichtung Interaktion wichtig wäre, würde ich dafür eher Instagram nutzen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Damian Kaufmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-417</link>

		<dc:creator><![CDATA[Damian Kaufmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 09:42:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=3548#comment-417</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-416&quot;&gt;Marlene Hofmann&lt;/a&gt;.

Gern geschehen, Marlene. Dein Artikel ist leider einer der ganz wenigen Studien zum Thema Museum und Digitalisierung, die mit konkreten Zahlen aufwarten können. Ich würde mir wünschen, die Museumsverbände der einzelnen Bundesländer oder gar der Deutsche Museumsbund würden Entsprechendes erheben und veröffentlichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-416">Marlene Hofmann</a>.</p>
<p>Gern geschehen, Marlene. Dein Artikel ist leider einer der ganz wenigen Studien zum Thema Museum und Digitalisierung, die mit konkreten Zahlen aufwarten können. Ich würde mir wünschen, die Museumsverbände der einzelnen Bundesländer oder gar der Deutsche Museumsbund würden Entsprechendes erheben und veröffentlichen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marlene Hofmann		</title>
		<link>https://zeilenabstand.net/facebook-strategien-fuer-museen-und-kultureinrichtungen/#comment-416</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marlene Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 09:34:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeilenabstand.net/?p=3548#comment-416</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Damian,
vielen Dank für die Verlinkung in diesem klassischen Grundlagenartikel! Interessant für mich, dass offenbar mehr nichtstaatlichen bayerische Museen Facebook nutzen und auch eine eigene Website haben als die Museen des Thüringer Museumsverbands. Vielleicht hat es genau mit Christian Gries&#039; Arbeit vor Ort zu tun!
Viele Grüße, 
Marlene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Damian,<br />
vielen Dank für die Verlinkung in diesem klassischen Grundlagenartikel! Interessant für mich, dass offenbar mehr nichtstaatlichen bayerische Museen Facebook nutzen und auch eine eigene Website haben als die Museen des Thüringer Museumsverbands. Vielleicht hat es genau mit Christian Gries&#8216; Arbeit vor Ort zu tun!<br />
Viele Grüße,<br />
Marlene</p>
]]></content:encoded>
		
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